Detlev Schindele

Wiegen oder Nicht-wiegen?

Tägliches wiegen kann hilfreich sein oder nicht. Wenn Ihr das für Euch richtig einordnen könnt, ist tägliches wiegen sicher eine gute Hilfe. Man sollte allerdings nicht auf die 100 Gramm schauen. Mal mehr, mal weniger auf der Toilette oder getrunken, das beeinflusst das Ergebnis. Wenn wiegen, dann am besten immer zur gleichen Zeit. Oder NICHT wiegen? Der Bauchumfang ist auch ein guter Anhaltspunkt. Den Gürtel enger schnallen als Erfolgsnachweis funktioniert auch. Ich bin in den ersten vier Wochen von Loch zwei zu Loch sechs „geschrumpft“.

Ich habe lange gebraucht, bis ich herausgefunden habe dass für mich die beste Zeit zum Wiegen der Mittag ist. Weil ich ja lange Essenpausen mache und fast immer erst nach 12 Uhr Mittags etwas esse, geht bei jeder Tätigkeit über den Vormittag, der Körper ins Minus. Ein bisschen laufen ohne Frühstück presst noch einmal die letzte Flüssigkeit aus dem Körper ein bisschen im Wald pinkeln, viel schwitzen… dann nach Hause und ohne die verschwitzten Klamotten auf die Waage stehen. Das bringt gegenüber dem Wiegen am frühen Morgen auf jeden Fall noch einmal ein bis zwei KG.

Das mit dem Gürtel ist aber wirklich ein guter Weg für mich. In der Zeit in der ich keine Lust habe mich zu wiegen, kann ich mich darauf auch immer verlassen. Ich habe vor kurzem einen neuen Gürtel bekommen und bin da jetzt schon fast mühelos im dritten Loch. Angefangen hab ich im ersten Loch. Das ist mindestens genau so aussagekräftig, wie das Wiegen. Mittlerweile bin ich im vierten Loch angekommen. Hatte ich das schon erwähnt? 😉

Allerdings zählt das kaum um anzugeben. Wenn man sagt, „Ich hab letzte Woche 4 KG abgenommen.“ klingt das besser als wenn man sagt: „Ich habe letzten Monat meinen Gürtel wieder ein weiteres Loch enger schnallen können.“

Wiegen muss also nicht immer sein. Entscheidet jeder für sich.