Keine Panik, wenn es mal nicht weiter geht.
Geduld, Geduld… „nur nicht übertreiben Det“ … Und genau das trifft es auf den Punkt. Ich habe im letzten Kapitel auf dieses Kapitel verwiesen als es um „einmal über die Strenge schlagen“ ging. Mir kam es in der ganzen Zeit nie darauf an, ein bestimmtes Gewicht in einer bestimmten Zeit abzunehmen. Mir war das vollkommen klar, dass ich mit Druck nicht gut umgehen kann und dann eher abbreche, als dass ich mich quäle. Wieder ein Teil aus der Überschrift des letzten Kapitels. Merkt Ihr was?
Das hängt irgendwie alles zusammen.
Es hat Zeiten gegeben, da hab ich nicht abgenommen. DA waren es dann schonmal zwei Wochen um das gleiche Gewicht herum mal zwei runter, dann wieder drei rauf und so weiter. Immer im gleichen Bereich. Gegessen hab ich trotzdem weiterhin so, wie vorher und da hab ich doch auch abgenommen? Warum ist denn da nichts weiter passiert?
Ich denke, der Körper braucht ab und zu einfach ein wenig Zeit sich umzustellen. Wenn ein Mensch weniger wiegt, ändert sich auch der Grundumsatz und dann daraus bedingt auch der Leistungsumsatz. Bei einem niedrigeren Gewicht, werden weniger Kalorien benötigt um den Stand zu halten. Also weniger Essen danach? Das merkt man natürlich nicht sofort. Außer man wiegt sich jeden Tag und nimmt alles 100% genau. Ich hab das dann mal wieder alles neu ausgerechnet und bemerkt, dass ich einen niedrigeren Kalorienbedarf habe. Also hab ich dann mein Essverhalten den neuen Bedingungen wieder angepasst. Und jetzt kommt es.
Je mehr ihr abnehmt umso schwerer wird es oft, die neuen Grenzen einzuhalten. Wenn ich jetzt an dieser Stelle keine Lust mehr habe, mich weiter einzuschränken und auch keine Lust habe mehr Sport zu treiben, dann endet das ganze jetzt hier. Das ist dann so und fertig. Ist ja auch nicht schlimm, wir wollen uns ja nicht quälen. Geduld haben und weiter aufschreiben. Entweder der Kick kommt nochmal und man findet vielleicht noch etwas, was man ohne große Schmerzen verändern kann oder das Zielgewicht ist jetzt erreicht, auch wenn es so nicht auf Eurem Zettel steht.
Jetzt einfach Geduld haben. Vielleicht ändert sich der Stoffwechsel gerade und kurzer Zeit nehmt ihr trotzdem einfach weiter ab. Vielleicht erkennt Ihr noch eine Lücke und könnt da noch was optimieren. Einfach mal dran bleiben. Und wie schon beschrieben, ist es dann halt unter Umständen einfach vorbei. Es kommt immer drauf an, an welcher Stelle wir die Schraube weiter drehen wollen und können. Das mit Spaß und ohne Stress und es geht weiter. Ich hab dann erst einmal langsamer gemacht und es gibt in meinen Statistiken wirklich mehrere Wochen, in denen nichts runter ging. Und auf einmal ging es weiter.
Nut mur und vor allem Geduld, Geduld 🙂 Ich habe mir ganz bewusst diese „Aus“-Zeiten genommen. Nicht gleich alles hingeworfen aber nicht schlecht bewertet, wenn es mal nicht weiter ging. Bei mir ist das alles „auf Kante genäht“ und da ist es schnell mal problematisch, wenn ich ein paar Tage aus gesundheitlichen Gründen nicht trainieren kann. Wie schon beschrieben ist das für ich eher schwer, Disziplin beim Essen zu halten. Ich bin der Verbrauchs-Typ 😉
