Detlev Schindele

Essenspausen beim Sport

Keinen „Hungerast“ bekommen.

Das mit den Essenspausen ist grundsätzlich eine sehr gute Möglichkeit dem Körper Pausen zu geben, das gegessene zu verdauen und die aufgenommene Energie zu verarbeiten und ggf. einzulagern. Wenn Ihr beim Sport allerdings zu häufig in den „Hungerast“ kommt, ist das eher kontraproduktiv. Wenn ihr das öfter nacheinander macht, seid ihr einfach nicht mehr Leistungsfähig und auch ein Trainingseffekt ist nicht mehr zu erreichen.

So brauche ich beispielsweise ab einer Einheit Sportwandern nach spätestens zwei bis drei Stunden auch meine Kohlenhydrate. Das würde ich normalerweise auch mit einer Banane erledigen. Nach einer gewissen Belastung, ist das aber eindeutig zu wenig. Dann esse ich gerne einen Haferriegel oder einen Teil davon. Nur nicht zu viel auf einmal. Es muss dann aber schon eine Variante mit mehr Kalorien sein. Nicht nur Süßigkeiten, sondern einen „echten“ Haferriegel. achtet darauf, dass da nicht nur Zucker für die „Energie“ sorgt. Das wäre nämlich dann nur eine kurzfristige Angelegenheit.
Ein Vollkornbrot darf es auch sein. Für mich ist das unterwegs zu viel Aufwand. Wenn wir „nur“ wandern gehen, ist das in einer Pause vollkommen in Ordnung. Beim Sportwandern, darf es für mich dann gerne einfacher sein.

Der Hintergrund ist der, dass der Körper die Energie bereitstellen muss, BEVOR es zu spät ist. Wenn es um ein Training oder einen Wettkampf geht, sollte man dem Körper rechtzeitig Nährstoffe zuführen. Wenn man sich im Bereich Fettverbrennung bewegt, kann man da auch gut ins Minus gehen. Dann ist der Puls aber auch in einem Bereich, in dem man dann ohne Nährstoffe zuzuführen einfach langsamer unterwegs ist. Viel trinken ist dann auch für die zwei bis drei Stunden ausreichend. Will man die Leistung steigern oder einen auf bis zum Ende durchhalten, dabei auf die Zeit zu achten, muss es einfach genug Energie sein.

Es kommt also immer darauf an, was man gerade erreichen will. Das mit den Essenspausen ist also „relativ“.